Die Initiative Ping Pong Parkinson ist eine ehrenamtlich tätige Organisation mit Sitz im Westchester Table Tennis Club, 175 Tompkins Avenue, Pleasantville, New York.

Sie wurde offiziell am 1. März 2017 mit dem Ziel gegründet, die fortschreitende Verschlechterung der Symptome der Parkinson Krankheit bei Betroffenen, durch das Spielen von Tischtennis als physikalische Therapie zu verlangsamen.

Das Model basiert auf der Eigenart von Synapsen, Nervenzellen oder auch ganzen Hirnarealen, sich zwecks Optimierung laufender Prozesse nutzungsabhängig, hier durch herausfordernde körperliche Betätigung, das Tischtennisspiel, in ihrer Anatomie und Funktion zu verändern, die sogenannte neuronale Plastizität.

Auch wenn die medikamentöse Behandlung bei Parkinson weiterhin im Mittelpunkt steht, gibt es überzeugende Belege für die Notwendigkeit eines regelmäßigen Trainingsprogramms zur Behandlung dieser Krankheit.

Die ursprüngliche Idee hinter dieser Selbst-Verpflichtung, Parkinson-Patienten zu helfen, durch Bewegung eine verbesserte Lebensqualität zu erreichen, wurde von zwei Männern inspiriert: John Pepper, ein Südafrikaner, der ein System zur Änderung des Lebensstils und des körperlichen Trainings entwickelte, um die Parkinson-Krankheit umzukehren und Nenad Bach, ein kroatisch-amerikanischer Musiker und Rockstar.

Bei Nenad wurde Parkinson diagnostiziert und er stellte fest, dass sich seine motorischen Symptome und seine Stimmung durch das Spielen von Tischtennis besserten. Diese nicht-pharmakologische Herangehensweise an seine Behandlung wurde von seinen Neurologen gefördert, die seinen verbesserten Status bestätigten.

Anschließend rekrutierte Nenad mehrere Freiwillige, darunter Will Shortz, der Kreuzworträtsel-Herausgeber der New York Times und Eigentümer des Westchester Table Tennis Club und Dr. Art Dubow, der zusammen mit Nenad das Ping Pong Parkinson Programm erstellt hat sowie Irene Silbert, eine PR-Fachfrau. 

Seitdem trifft sich die „PPP-Gruppe“ jeden Mittwoch Abend. Die Übungseinheit beginnt mit einer Aufwärmphase, die aus Übungen besteht, die speziell für Parkinson-Patienten entwickelt wurden. Es folgen Jonglierübungen und Anweisungen, bevor mit dem Tischtennis begonnen wird. Jeder Teilnehmer wird mit einem Freiwilligen an den Tischen zusammengebracht und das Spiel wird schließlich mit einem Video abgeschlossen, um die Ping-Pong-Fähigkeiten und -Vorgänge jedes Einzelnen aufzuzeichnen.

Alle drei Monate ist eine spezielle informelle Dinner-Veranstaltung geplant, die von einem Turnier bis hin zu Vorträgen von Rednern zu aktuellen PD-Themen reicht. Auch wurde ein jährliches Turnier ins Leben gerufen. 

Ziel von Ping Pong Parkinson ist es nach wie vor, Menschen mit Parkinson-Krankheit (hauptsächlich) durch Tischtennis zu helfen – und dabei Spaß zu haben.