Die Parkinson-Krankheit oder der Morbus Parkinson ist ein langsam fortschreitender Verlust von Nervenzellen. Sie ist eine unheilbare neurodegenerative Erkrankung. Ungefähr ein Prozent der Weltbevölkerung über 60 Jahren ist von dieser Krankheit betroffen. Parkinson ist damit die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung der Welt.

Der Morbus Parkinson ist gekennzeichnet durch das Absterben der dopaminproduzierenden Nervenzellen in der Substatia nigra, einer Struktur im Mittelhirn. Der Mangel an dem Botenstoff  Dopamin führt letztlich zu einer Verminderung der aktivierenden Wirkung der Basalganglien auf die Großhirnrinde und dadurch zu den Bewegungsstörungen.

Es gibt heute noch keine Möglichkeit einer ursächlichen Behandlung des Parkinson-Syndroms, die in einem Verhindern oder zumindest einem Aufhalten der fortschreitenden Degeneration der Nervenzellen des nigrostriatalen Systems bestünde. Daher muss man sich mit einer Behandlung der Symptome begnügen.

Mit einem Fortschreiten der Krankheit werden häufig mehrere Medikamente kombiniert, welche in immer kürzeren Abständen eingenommen werden müssen, um eine ausreichende Wirksamkeit zu erzielen und Wirkschwankungen zu vermeiden.

Neben der medikamentösen Therapie nehmen etwa 40 bis 60 % der Parkinson-Patienten alternativmedizinische Therapien in Anspruch. Unter diesen werden Entspannungs-, Meditations, Atem- und Bewegungsübungen sowie Akupunktur und Massagen häufig angewendet. 
(Quelle: Wikipedia.de)

Sport ist gesund und Tischtennis kennt jeder. Das Tischtennis die Reaktion und, durch seine motorischen Ansprüche, auch die Koordination schult, macht es gerade für Parkinson-Patienten zum Idealsport.

Auch aus psychologischer Sicht gesehen ist Tischtennis perfekt. Man kann es nicht alleine spielen. Also kommt man unter Leute, von jedem Alter oder Geschlecht. Man kann sich also unterhalten, muss es aber nicht.

Für den international bekannten Komponisten Nenad Bach war Tischtennis der Schlüssel, der es ihm ermöglichte, wieder Gitarre zu spielen und seine Liebe zur Musik weiterleben zu können.

“I stopped playing the guitar five years after I was diagnosed with Parkinson’s, but then I started playing table tennis and I felt 50% better. Now I am playing the guitar again.

Nenad Bach, Founder and Board Member of Ping Pong Parkinson